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Durch die schnellen Siege der Wehrmacht wurden Stimmen gegen den Krieg zunächst entkräftet. Kritische Töne mehrten sich, als Deutschland im Juni 1941 die Sowjetunion angriff und die Siegesmeldungen nach Stalingrad zweifelhaft wurden. In vielen Haushalten wurde Radio BBC gehört, um anders als in den Wehrmachtsberichten Auskunft über den wirklichen Frontverlauf zu erhalten.
Die Ausfälle von in den Krieg eingezogenen Arbeitskräften in vielen Teilen der Industrie wurden durch Zwangsarbeiter ersetzt. Insbesondere die kriegswichtige Rüstungsproduktion bediente sich an der massenhaften und brutalen Verschleppung aus den besetzten Ländern.
Viele Gaardener Zeitzeugen erreichten im weiteren Kriegsverlauf das Alter, in die Wehrmacht eingezogen zu werden.
Die paramilitärisch organisierte HJ diente als Rekrutierungsfeld junger Männer für den Kriegseinsatz.
Feldpost und Heimaturlaub waren für die Familien die einzigen Verbindungen zu ihren Söhnen an der Front.
Am 25. April 1945 trafen sich amerikanische und sowjetische Truppen in Torgau an der Elbe. Während die NS-Propaganda Durchhalteparolen verbreitete und das Gerücht von einer Wunderwaffe streute, beging Hitler am 30. April 1945 in seinem Bunker Selbstmord. Die Stadt Berlin kapitulierte am 2. Mai 1945. Am 4.Mai fuhren die ersten britischen Panzerwagen in die Stadt und besiegelten das Kriegsende auch in Gaarden.
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