In dieser Zeit wurden besonders viele Mietshäuser im Stil der Gründerzeit gebaut. 1901 baute Krupp für seine Arbeiter der Krupp-Germania Werft am Germaniaring (heute Ostring) erste Werkswohnungen, die Kruppsche Kolonie.
Typisch für Gaarden ist die mehrgeschossige Mietsbebauung. Die Wohnungen waren in der Regel für Menschen mit geringerem Einkommen ausgelegt und hatten selten mehr als zwei Zimmer. So waren die Wohnverhältnisse recht beengt.
Ein Rundgang durch eine Wohnung in der Iltisstr.34 vermittelt einen Eindruck vom Aussehen damaliger Interieurs.
Der Einzelhandel blühte. Läden und Handwerksbetriebe befanden sich in unmittelbarer Nachbarschaft, hauptsächlich in Innenhöfen der Wohnhäuser. In der Elisabethstrasse befanden sich in nahezu jedem Haus ein Betrieb oder Laden.
Wohnen, Einkaufen und Leben in den Straßen ereigneten sich in untermittelbarer räumlichen Nähe zueinander.
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